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Erfahrungen als Escortdame
Es gibt Menschen, die als Escortdame arbeiten und dabei positive Erfahrungen gemacht haben. Sie schätzen die Flexibilität und Unabhängigkeit, die ihnen dieser Beruf bietet, sowie die Möglichkeit, interessante und erfolgreiche Kunden kennenzulernen und ihre sozialen Fähigkeiten zu verbessern. Einige Escortdamen berichten auch, dass sie das Gefühl haben, ihren Kunden eine wertvolle und befriedigende Erfahrung zu bieten, die ihnen sonst fehlen würde. Sie schätzen es, dass sie ihren Kunden ein gutes Gefühl geben können und oft auch als Zuhörerin fungieren. Es ist wichtig zu betonen, dass jeder Mensch das Recht hat, seinen Beruf selbst zu wählen und dass es in der Gesellschaft keine Stigmatisierung oder Diskriminierung geben sollte. Es ist auch wichtig, dass jeder, der als Escortdame arbeiten möchte, dies in einem sicheren und geschützten Umfeld tut und auf seine eigene Gesundheit und Sicherheit achtet.
Erfahrungsbericht einer unserer Escortdamen
Ich bin Luisa, 22 Jahre alt und habe im September 2019 an der Universität in Würzburg mein Medizinstudium begonnen. Der Beginn des Studiums war für mich sehr aufregend und neu. Erste eigene Wohnung, zunächst in einer 4er WG, neue Kommilitonen und eine neue Stadt. Da ich aus Regensburg komme, musste ich mich erst mal zurechtfinden. Mit der Zeit habe ich aber Würzburg als Studienort echt lieb gewonnen und ich mag die Weinfeste in der Residenz und beim Weingut am Stein sehr. In der ersten Zeit war es natürlich so, dass ich relativ viel unterwegs war und an den meisten Wochenenden mit meinen Kommilitonen am Feiern war. Über Odeon, Bombe, Das Boot, Club Katze war neben privaten Feiern alles mit dabei. Das Studium zog langsam an und die Aufgaben wurden umfassender. Zudem gingen das Feiern und auch sonstige Ausgaben, wie normale Lebenskosten ins Geld. Mit dem Geld von meinen Eltern kam ich an meine Grenzen, somit musste ein Nebenjob her. Zunächst jobbte ich in einem Café und einer Bar in der Sanderstraße auf 450,- Basis. Die Arbeitszeiten waren nicht grade passend zum Studium, zudem musste ich fast immer meine Zeiten schieben oder auch mal einen Kurs ausfallen lassen, was nicht grade immer passend war. Eine kurze Zeit am Lehrstuhl war auch nicht das was ich suchte, meist musste ich mehr arbeiten als wie eigentlich vergütet wurde. Über einen Flyer bin ich auf die Jobvermittlung aufmerksam geworden. Natürlich habe ich am Anfang gezögert mich zu bewerben, um als Escortdame zu arbeiten. Der allgemeine Standard zu dieser Art von Studentenjob ist ja in der Gesellschaft nicht grade hoch akzeptiert. Dennoch fand ich den Reiz unterwegs zu sein, neue interessante und wie ich mittlerweile feststellen musste sehr attraktive Herren und Paare anzutreffen, sehr interessant. Der Gedanke gefiel mir in neue Clubs und auch Bars zu gehen, eingeladen zu werden und für meine Zeit äußerst attraktiv bezahlt zu werden. Es ist aus heutiger Sicht sehr viel besser als irgendwelche „Jungs“ auf irgendeiner Studentenparty kennen zu lernen und dann mit ihnen die Nacht zu verbringen, um dann in einer Studenten WG nach dem Frühstück zu suchen. Die Hotels, die ich durch meine Kunden kennenlerne, sind überwiegend sehr gut und der Zimmerservice bringt das Frühstück - wenn gewünscht - aufs Zimmer. Die Kunden sind diskret und wünschen sich auch diese Diskretion, die abendlichen Gesprächsthemen sind sehr interessant. Ich lerne immer mehr zu den unterschiedlichsten Themen dazu, ob Politik, Kultur und wie sich Lebenswege ergeben oder sich auch ändern können. Wenn mich ein Kunde zu einer Abendveranstaltung mitnimmt, ob Theater oder Empfang, gehe ich als Tochter, Patenkind oder Bekannte, die grade in der Stadt ist, mit. Die meisten Kunden sind Ende dreißig bis achtundvierzig Jahre alt, gebildet, sportlich, gepflegt und gut verdienend; anders könnten Sie sich in dieser Preisklasse gar keine Escortdame leisten. Mittlerweile habe ich vier Stammkunden und zwei Paare, die mich regelmäßig buchen. Natürlich umfasst der Job als Escortdame auch einen wesentlichen körperlichen, sexuellen Part, der mich zunächst auch am meisten verunsichert hat. Doch ich bereue nichts, es macht mir sehr viel Spaß und ich habe auch hier sehr viele neue Erfahrungen gemacht, die ich nicht mehr missen möchte. Sich einfach fallen zu lassen und umworben zu werden und selbst zu umwerben. Meistens sind meine Kunden genauso aufgeregt wie ich, aber nach den ersten paar Minuten verfällt diese Anspannung und es geht in einen reinen Genuss über. In der Regel arbeite ich alle zwei bis drei Wochen und dann meist für 4-5 Stunden oder auch mal über Nacht (12 Stunden) in Frankfurt. Buchungen übers Wochenende verbunden mit einer Reise kommen auch vor, aber eher selten, wenn dann aber sehr spannend und lukrativ. Bei einem aktuellen Stundensatz von 680,-€ (Brutto) komme ich bei einem Abend auf einen Lohn von rund 3400,-€, nach Steuern bleiben mir knapp 1700,-€ netto. Wenn ich mal mehr arbeite, dann spare ich mir was oder kann in den Semesterferien auch mal in den Urlaub fliegen. Ich bin als selbstständiges Model/Hostess angemeldet. An der Agentur schätze ich sehr, dass es keine Bilder von mir im Internet gibt und ich mir meine Termine nach meinen Vorstellungen legen kann. Kunden kann ich auch ablehnen oder für einen nächsten Termin sperren. Aktuell kann ich nicht sagen, wie lange ich diese Tätigkeit ausüben werde, zurzeit mag ich das Schauspielen im Rahmen einer Escortdame sehr und es bringt mich an einem Abend auf andere Gedanken, fern ab vom Uni Stress.
(Datum 03-03-2022)
Interview über den Job als Escortdame
Alles hat seine Zeit - und seine Geschichte! Wer sind wir? Warum tun wir das, was wir tun? Und was zeichnet uns aus?
Interview führte JH (https://www.wuerzburgerleben.de/author/jessicahaense/)
7. November 2019.